Start September - Dauer 12 Wochen

Aktueller Stand

Unternehmensstudie 2026 – 20 Fälle, 12 Wochen, 12 Analysefenster


Seit 21. September wird untersucht, wie unterschiedliche Unternehmenslagen durch verschiedene Perspektiven sichtbar werden. Jede Woche kommt eine neue Auswertung hinzu.

START VERTEILUNG DER 20 FÄLLE

20 Unternehmen. 20 unterschiedliche Ausgangslagen. 12 Wochen Beobachtung.

Am 21. September startet meine neue Unternehmensstudie zum McQuirey-Atlas. 

Im Mittelpunkt stehen zwanzig sehr unterschiedliche Unternehmenssituationen – nicht nach Branche sortiert, sondern nach ihrer jeweiligen Lage:
Wachstum, das schneller ist als die Organisation.

* Eine Nachfolge, bei der Verantwortung und Entscheidungsmacht noch nicht vollständig zusammenpassen.
* Hohe Auslastung, aber kaum Zeit für strategische Entwicklung.
* Reichweite ohne stabile Kundengewinnung.
* Gute Fachkompetenz bei unscharfer Positionierung.
* Liquiditätsdruck, der langfristige Entscheidungen verdrängt.
* Internationalisierung mit stark zentralen Entscheidungswegen.
* KI-Transformation mit vielen Projekten, aber noch keiner klaren Gesamtarchitektur.
* Qualität, die stark an einzelne Schlüsselpersonen gebunden ist.
* Und Unternehmen, die wirtschaftlich stabil sind – gerade deshalb aber kaum Entwicklungsdruck verspüren.

Die Streuung bei der Auswahl der beteiligten Unternehmen und Unternehmer ist bewusst groß.

Mich interessiert nicht, ob es für all diese Situationen eine gemeinsame „richtige“ Lösung gibt. Mich interessiert, wie unterschiedlich dieselbe Unternehmenslage aussieht, wenn man sie aus verschiedenen Beteiligungs- und Wirkzusammenhängen betrachtet.

Über zwölf Wochen werden deshalb dieselben 20 Fälle immer wieder durch unterschiedliche gekoppelte Themenfenster betrachtet:
1. Orientierung und Unterbrechung.
2. Denken und Gewohnheiten.
3. Fokus und körperliche Leistungsgrenzen.
4. Sprache und Zeit.
5. Beziehung und Rolle.
6. Handlung und Gestaltung.
7. Interaktion mit allen Beteiligten 
8. Systemrelvante Kopplungen 

Dabei geht es nicht darum, Unternehmen oder Unternehmer zu typisieren. Ausgangspunkt bleibt immer die konkrete Situation:
- Was ist tatsächlich dokumentierbar?
- Welche Handlungen sind sichtbar?
- Welche Routinen wiederholen sich?
- Welche Spannungen prägen den Fall?
- Welche Interaktionen und äußeren Systeme wirken mit?

Erst danach beginnt die eigentliche Atlasanalyse. Besonders spannend finde ich schon jetzt, wie verschieden die zwanzig Fälle sind: von Solo- und Aufbauphasen über wachsende Mittelständler bis zu großen Organisationen, von hoher Stabilität bis zu akutem Veränderungsdruck, von Nachfolge über Plattformabhängigkeit bis zu internationaler und technologischer Transformation.

Ab Montag werde ich einzelne Beobachtungen, Vergleichsmuster und überraschende Unterschiede aus den zwölf Studienwochen hier teilen.

Nicht als schnelle Erfolgsrezepte – sondern als analytischer Ansatz, Unternehmenssituationen genauer zu lesen. Ich bin gespannt, welche Muster über die zwanzig Fälle hinweg sichtbar werden – und an welchen Stellen gerade die Unterschiede entscheidend sind.

Wer regelmässige Updates verfolgen möchte, findet diese unter LinkedIn, Facebook oder hier.

ERHEBUNG UND AUSWERTUNG WOCHE 1

Wie klar ist deine unternehmerische Orientierung – und wie gut kannst du sie unterbrechen?

Zum Start meiner 12-wöchigen Unternehmensstudie habe ich 20 sehr unterschiedliche Fälle auf genau diese beiden Punkte hin betrachtet:
Orientierung: Wie deutlich ist erkennbar, woran Entscheidungen, Aufmerksamkeit und Ressourcen aktuell ausgerichtet sind?

Unterbrechung: Wie gut kann eine bestehende Richtung überhaupt unterbrochen, offengehalten oder neu angesetzt werden?

Die ersten Werte liegen erstaunlich weit auseinander.

Einige Fälle zeigen eine sehr hohe Orientierung – aber kaum Unterbrechungsmöglichkeit. Andere sind sehr offen für Veränderung, haben dafür aber noch keine stabile Richtung.

Genau diese Differenz finde ich spannend. Denn starke Orientierung ist nicht automatisch beweglich. Und hohe Offenheit ist nicht automatisch Klarheit.

Die Prozentwerte sind dabei keine Noten, sondern eine erste Berechnung, um Unterschiede sichtbar und später über mehrere Wochen vergleichbar zu machen.

Für mich entsteht daraus eine sehr einfache Frage:
1. Was ist bei dir gerade stärker ausgeprägt – Orientierung oder Unterbrechungsfähigkeit?

Und vielleicht noch wichtiger:
2. Hilft dir deine aktuelle Orientierung noch – oder hält sie nur deshalb so gut, weil du sie kaum noch unterbrichst?

In den nächsten Wochen werde ich beobachten, ob und wie sich diese Ausgangslage in Denken, Fokus, Sprache, Handlung, Zeit, Regulation, Gewohnheiten und Gestaltung wiederfindet.

Noch etwas Wichtiges: Orientierung und Unterbrechung sind hier keine bewussten Handlungen, sondern Teil des unternehmerischen Rahmens. Diese Konstellation wirkt auf Entscheidungen, Handlungsspielräume und auf alle Beteiligten im Unternehmen.

Kommentar zu Woche 1 – Orientierung und Unterbrechung

Wie klar ist erkennbar, woran sich ein Unternehmen aktuell orientiert – und wie gut kann diese bestehende Richtung überhaupt unterbrochen oder neu angesetzt werden?

Zum Start der zwölfwöchigen Studie wurden 20 sehr unterschiedliche Unternehmenssituationen erstmals entlang dieser beiden Größen betrachtet. Die Prozentwerte dienen dabei nicht als Bewertung oder Erfolgsnote. Sie machen unterschiedliche Ausgangskonstellationen vergleichbar.

Orientierung und Unterbrechung sind dabei keine willentlich steuerbaren Handlungen. Sie beschreiben einen Rahmen, der sich aus der jeweiligen unternehmerischen Konstellation ergibt und auf Unternehmer, Entscheidungen und Beteiligte wirkt.

Was wurde betrachtet?

Für Orientierung wurde untersucht, wie deutlich eine gegenwärtige Richtung im Fall erkennbar ist: Woran richten sich Entscheidungen aus? Wohin fließen Zeit, Geld und Aufmerksamkeit? Und bleibt diese Richtung auch unter Druck wirksam?

Für Unterbrechung wurde betrachtet, in welchem Maß bestehende Routinen und Richtungen überhaupt ausgesetzt, offengehalten oder nicht automatisch fortgesetzt werden können. Unterbrechung meint hier ausdrücklich keine Pause, Erholung oder bewusste Rückzugstechnik.

Zusätzlich wurde erstmals die Beweglichkeit zwischen Orientierung und Unterbrechung erfasst: Kann eine bestehende Richtung überprüfbar werden, ohne dass sofort wieder in die bekannte Logik zurückgekehrt wird?

Was zeigen die ersten Werte?

Über alle 20 Fälle liegt die Orientierung in der ersten Erhebung deutlich höher als die Unterbrechungsmöglichkeit.

Besonders interessant ist dabei nicht ein einzelner hoher oder niedriger Wert, sondern die unterschiedliche Kombination:

  • Einige Unternehmen besitzen eine sehr klare Orientierung, können diese aber kaum unterbrechen.
  • Andere verfügen über viel Offenheit und Veränderbarkeit, ohne dass bereits eine stabile neue Richtung entstanden ist.
  • In einigen Übergangssituationen bestehen alte und neue Orientierungen gleichzeitig.
  • Andere Fälle werden so stark durch Liquidität, Auslastung, Wachstum oder äußere Anforderungen gerahmt, dass alternative Richtungen nur schwer Raum bekommen.

Damit zeigt sich bereits: Starke Orientierung und hohe Beweglichkeit sind nicht dasselbe. Umgekehrt führt eine hohe Unterbrechungsmöglichkeit nicht automatisch zu größerer Klarheit.

Was ist noch keine Aussage?

Aus Woche 1 lässt sich noch nicht ableiten, dass ein hoher Orientierungswert gut oder schlecht ist. Ebenso wenig ist ein hoher Unterbrechungswert automatisch günstig.

Noch wissen wir nicht,

  • ob eine hohe Orientierung beispielsweise tatsächlich stärker Denken, Fokus, Sprache oder Handlung beeinflusst,
  • oder ob eine höhere Unterbrechungsmöglichkeit später mit Zeit, Regulation, Gewohnheiten oder Gestaltungsspielraum zusammenhängt.

Genau diese Zusammenhänge werden in den kommenden Wochen untersucht.

Die erste Erhebung beschreibt deshalb zunächst den Ausgangsrahmen. Sie erklärt noch nicht seine Wirkung.

Welche Frage nehmen wir mit in die nächsten Wochen? Die zentrale Frage lautet nun:

Wo zeigt sich die unterschiedliche Ausprägung von Orientierung und Unterbrechung später tatsächlich?

Wir werden beobachten, ob sich die Ausgangskonstellation in Denken und Gewohnheiten, Fokus und Regulation, Sprache und Zeit, Beziehung und Rolle sowie Handlung und Gestaltung wiederfindet – und ob sich über die 20 sehr unterschiedlichen Fälle hinweg wiederkehrende Zusammenhänge erkennen lassen.

Dabei bleiben Gegenbeispiele genauso wichtig wie Übereinstimmungen.

Woche 1 liefert damit keinen Befund darüber, wie Unternehmen sein sollten. Sie liefert den ersten Vergleichspunkt dafür, wie unterschiedlich ihre Ausgangsrahmen tatsächlich sind.

STATUSÜBERSICHT: Studienverlauf 1–12

  • Woche 1 – Orientierung → Unterbrechung erledigt. 
  • Woche 2 – Unterbrechung → Orientierung folgt.
  • Woche 3 – Denken → Gewohnheiten folgt.
  • Woche 4 – Gewohnheiten → Denken folgt.
  • Woche 5 – Fokus → Körperregulation folgt.
  • Woche 6 – Körperregulation → Fokus folgt.
  • Woche 7 – Sprache → Zeit & Rhythmus folgt. 
  • Woche 8 – Zeit & Rhythmus → Sprache folgt. 
  • Woche 9 – Beziehung & Kontakt → Rolle folgt. 
  • Woche 10 – Rolle → Beziehung & Kontakt folgt. 
  • Woche 11 – Handlung → Gestaltung folgt. 
  • Woche 12 – Gestaltung → Handlung folgt. 

12 h / 12 h

The McQuirey Rule for Work, Impact & Life

20 % halten den Raum.

80 % gehören dem Werk.

Danach gehört das Leben 100% wieder sich selbst.

Tages KI-Prompt für ErfolgsMuster

Ein spezieller KI Prompt als Tagesplanung strukturiert neben Denken, Fokus, Sprache auch Beziehungen/ Rollen, Zeit, eigene Regulation, Beständigkeit und macht den Tag frei für Handlung & personal Branding. 

Hinweis: Es wird kein KI-Prompt getestet. Dahinter steht eine umfangreiche musterbasierte Wirkarchtektur

Austausch & Feedback

Nach Abschluss der zwölf Wochen entsteht auf Substack ein eigener Austauschraum zur Studie.
Dort werden die Ergebnisse, Fallvergleiche und weiterführenden Fragen gebündelt – mit Raum für Diskussion, Rückfragen und eigene Beobachtungen aus Unternehmen und Praxis.

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